Es gibt kaum spannendere und spektakulärere Motive, die den Fotoamateur mehr herausfordern, als Gebäudeteile oder Objekte, die von Kunstlicht an- bzw. ausgeleuchtet werden. Dramatische Kontraste sind der Garant für Fotos, die zum längeren anschauen animieren. Aber Vorsicht ! – die hilfreichen Funktionen wie Autofokus oder Programmautomatik sind meist nicht vorhanden und alle Einstellungen, wie zur Zeit der Filmfotografie, müssen per Hand eingestellt werden. Bis es dann zu einem gelungenen Bild kommt, kann es schon mal eine halbe Stunde dauern. Der Lohn sind Ergebnisse, die ohne jeden Zweifel auch in Postergröße eine Wand schmücken können. Ein Stativ, ein bis zwei Blitze, Taschenlampe und ein Fernauslöser gehören neben der Kamera zum Standardequipment, wenn nach Einbruch der Dunkelheit die Motivjagd beginnt. Drei bis vier brauchbare Bilder in einer Nachtsession, sind übrigens eine gute Ausbeute.

Die Bilder sind, bis auf eine vorsichtige Rauschkorrektur, unbearbeitet. Die Farben ergeben sich durch die installierte Beleuchtung und den Einsatz einer Taschenlampe, sowie diversen Blitzgeräten.

Diese Bilderreihe wird, wie andere auf diesem Blog auch, dauerhaft aktualisiert. Schaut ruhig öfters mal rein.

© Jürgen Olejok / 2013